Gelungene Reform des Untreuetatbestands

Insolvenz und Sanierung

Dr. David Seidl, Wirtschaftsblatt vom 18. Jänner 2016

Kein Tatbestand des Strafgesetzbuches ruft bei Vorständen, Geschäftsführern und Prokuristen mehr Unbehagen hervor als die Untreue gemäß § 153 des Strafgesetzbuches.
Seit 1. Jänner 2016 ist das Strafrechtsänderungsgesetz 2015 in Kraft. Damit wird unter anderem der Untreuetatbestand reformiert und die Business-Judgement-Rule, jenes Rechtsgerüst, das die persönliche Haftung für die Folgen von Managemententscheidungen regeln soll, sowohl im GmbH-Gesetz als auch im Aktiengesetz normiert.


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Dr. David Seidl

Rechtsanwalt
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